Zurück in den normalen Wahnsinn

Zurück
in den normalen
Wahnsinn,
alles wieder
gerade gerückt
und das
Chaos
geordnet.
Zurück
in den
normalen
Wahnsinn,
in dem
mein
Leben perfekt ist,
wie es ist.

Schräge Erkenntnis

Ich bin der Hammer,
der schrägste
auf Erden.
Meistens folg‘
ich der Logik,
ausser in den
Momenten
des totalen
Wahnsinns.
Ich bin
angewandtes
Chaos,
mit dem Kopf
in den Wolken
und dem
Herz auf der Zunge.

Nebelwand

Heute bin
ich nicht zu gebrauchen,
mein Leben
liegt hinter einer
Nebelwand.
Wie in Trance
und weit weg,
so fühlt es sich an.
Ruhig doch
aufgedreht.
Nur drauf
warten,
dass der Nebel
sich lichtet.

Prinzip über Board

Dachte
ich werf,
das eine
Prinzip über Board,
weil
es aus
Schmerz entstand,
aber
mein Herz
weiß
es hat Sinn,
dass ich es
nicht tu.

Chaotisch gut

Du kannst entscheiden, dich von jedem kleinen Unglück zurück werfen zu lassen oder es als ein Teil dessen zu akzeptieren, der dich ausmacht und die Ecken und Kanten deiner liebenswerten Persönlichkeit bildet.

Ich habe akzeptiert, dass ich angewandtes Chaos bin, eben chaotisch gut.

Immer zu viel

Die Wut
kommt zurück,
die Ereignisse
sind vergessen,
doch die Gefühle
sind noch da
und das
abstrakte Konzept,
der Dinge,
die du sagtest.
Ich hab dich
nicht zerstört,
ich hab mich
nur gewehrt,
um gehen
zu können.
Es musste enden,
wir konnten
noch nie
einfach nur Freunde sein,
es war immer anders
und viel zu viel.
Auch wenn mir
vieles leid tut
sehe ich die Notwendig
der Dinge die ich tat.

Quant

Versuch
mich abzulenken,
doch je mehr ich das mache,
desto schlimmer wird es.
Ich weiß es macht keinen Sinn,
zu verstehen
was in mir brodelt,
weil es verschwindet,
sobald es in meine
Aufmerksamkeit
gerät.
Und wenn ich mich ablenke
ist es wieder da,
und steht da doof herum,
bis ich es wieder ansehe
und versuche
mich drauf zu konzentrieren.
Grad macht gar nichts Sinn.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=6fS_2F-foFM&w=420&h=315]

1.000 Hintergrundthreads

Irgendwas stimmt
nicht mit mir.
1.000 Dinge
zerren und reißen.
Aber es gibt
keinen Grund.
Mir geht es doch gut,
nur im Hintergrund,
in meinem Unterbewusstsein
denk ich über etwas nach
das nicht zum Vorschein kommt,
aber mich wahnsinnig macht.

Wo beginnt die Realität

Oft traut ich mich
Sachen nicht,
die für andere ganz logisch sind.
Und auch wenn der Bauch schreit,
sagt die Logik
ich spinn
und hab nur wieder
Chaos in mir drin.
Und mir ist immer noch nicht klar,
wo die Illusion endet und die Realität beginnt.

Lebensfreude

Blöd ist:
In den Keller zu kommen und festzustellen, dass die Maschine zwar durch gelaufen ist, aber das Wasser noch drin ist.
Anstrengend ist:
Eine viertel Stunde vor der Maschine zu sitzen und das Wasser abzulassen.
Dummheit ist:
Zu denken die Maschine war bestimmt nur zu voll, die Hälfte herauszunehmen und zu versuchen die andere Hälfte zu schleudern, um dann festzustellen. „Neeee war wohl doch kaputt.“ und dann nochmal 10 Minuten Wasser abzulassen.
Lebensfreude ist:
Sich drüber tot zu lachen, während das alles passiert. 😀

Schönen Restsonntag 🙂

Letztes Jahr

Letztes Jahr
habe ich mehr Tränen
vergossen,
als für ein Leben
gut ist.
Letztes Jahr
war ich dem Tod
näher als dem Leben
und kann immer
noch nicht begreifen
was damals geschah.
Mir ist nur klar,
dass es Enden musste
damit wir wieder leben können.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=nX8GNASeb40&w=420&h=315]

Entschieden zu träumen

Hab mich
entschieden
zu träumen
auch wenn es
vielleicht nur das ist.
Hab mich
entschieden
mich nicht mehr
über zu analysieren.
Hab mich entschieden
an mich selbst zu glauben
und ich selbst zu sein.
Eine die träumt.
Eine die obskure Wünsche hat.
Eine die denkt und fühlt.
Eine die sich nicht versteckt.
Eine die total verrückt ist.
Aber die eben das total
liebenswert und glücklich macht.

Los laufen

„Den Willigen führt das Schicksal den Unwilligen zerrt es da hin.“ – Paul Watzlawik

Ich gehöre wohl eher in die zweite Kategorie. Lange habe ich mit mir gerungen ob ich das Manuskript meines Buches jetzt wegschicke, um zu schauen, ob jemand das verlegen möchte.

Einige Wochen habe ich mich eingeigelt und mich versteckt hinter allen möglichen Sachen. Hab Musik gehört, mich mit anderen Menschen beschäftigt und alles mögliche gemacht. Ich war mir nicht sicher, ob ich das mit dem Buch überhaupt wollte, aber mein Unterbewusstsein hat sich da so drauf eingeschossen, dass ich das machen will, dass es mir einfach keine Ruhe gelassen hat.

Dann habe ich ein Interview gehört in dem Tim Bendzko sagte „Wenn man nicht anfängt los zu laufen kommt man nicht am Ziel an“ und ich dachte verdammt da hat er Recht. Bis dahin war mir aber noch gar nicht klar, dass ich überhaupt los laufen wollte.

Am Donnerstag habe ich das Skript dann weggeschickt, jetzt heißt es Daumen drücken und wenn es da zurück kommt schicke ich es eben nochmal woanders hin. Das muss ich einfach probieren, und vielleicht ist es ein gutes Ohmen es am 13.6.13 verschickt zu haben, da die 13 ja nu meine Glückszahl ist. 😉

Flucht

Wenn mir mein
Bauch Angst macht,
dann flüchte
ich in Illusionen.
Nur um
nicht darüber
nachzudenken,
denke ich an
an 1.000
Sachen, Ideen,
Fantasien und
Illusionen und
träume meine Welt
kunterbunt,
bis sie grau wird
und auch die Illusion
nicht mehr das ist
was sie mal war.
Und meine Intuition
mit Wunsch und Angst
sich vermischt
und ich meinen Weg
nicht mehr sehen kann.

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