Ich halte mich an dir fest

Wenn ich Angst
habe halte
ich mich
an dir fest.
Wenn alles
über mir
zusammen bricht
halte ich
mich an dir fest.
Und ich hoffe,
dass ich
mich zu sehr
an dir festhalte
und du dann
plötzlich weg bist.

Puzzelteile

Langsam,
Stück für Stück
fallen alle
Puzzelteile
an ihrer Platz
und aus den
Bruchstücken
wird ein Ganzes
auf das ich
gucke und
mich nur
wunder,
Stück für Stück
ergibt alles Sinn
und angezogen
von dir stolpere
ich weiter
durch mein Leben
und muss
einfach dran
glauben,
dass du irgendwann
da bist und
dann bleibst.

Jap, macht Sinn

Zurück gesehen
macht alles
irgendwie Sinn.
Warum ich
unbedingt in
diese Stadt
wollte,
warum ich
unbedingt
diese Wohnung
wollte.
Warum ich
damals unbedingt
meinen Onkel
besuchen wollte.
Warum ich
mich ich
mich so von
dir angezogen
fühle.
So vieles
macht jetzt Sinn
auch wenn ich
noch ein wenig
skeptisch auf
mein Leben
schaue,
weil ich es
einfach nicht
glauben kann.

Also

Also,
wenn  man es
ganz genau
nimmt,
habe ich mich
gemeldet,
wie ich es
versprochen habe.
Zwar 6 Jahre
und neun Monate
später,
aber wenn man
es ganz genau
nimmt habe
ich mich gemeldet.

Wenn ich träume

Wenn ich
träume,
dann male
ich die Welt
in Regenbogenfarben.
Wenn ich
träume,
dann bin ich
bei dir
und male mir
aus wie es sein
könnte.
Wenn ich
träume,
dann ist alles rosa
und ich auf
Wolke 7,
doch dann schau
ich neben mir
und du bist
nicht da.

Irgendwas

Irgendwas in
mir stirbt,
irgendwas in
mir vergeht.
Ein Teil von
mir verschwindet
und irgendwie
fühlt es sich
gut an.
Ich glaube
es ist die
Angst dich zu lieben,
die stirbt.

Wenn Liebe reicht

Ich habe Angst
vor dem Tag,
an dem es dir
egal ist was ich
schreibe,
was ich denke
und wie ich
funktioniere.
Aber mit ein
wenig Glück
und wenn
Liebe reicht,
wird es diesen
Tag nicht geben.

Heute

Heute ist
es ein
Hin und Her.
Bin traurig,
weil du
nicht da bist.
Lache
und grinse,
weil es
dich gibt.
Manchmal
wünsche
ich mir
wirklich
ich könnte
die Zeit
zurück drehen
und wäre
nicht aufgestanden
und gegangen.
Manchmal wünsche
ich mir
ich wäre geblieben
oder hätte
dich angerufen.
Manchmal,
in ruhigen
Stunden bereue
ich meine
damalige Entscheidung
und dass ich
nicht den Mut
hatte dich
anzurufen.
Ich habe
dich vermisst,
all die Jahre
auch wenn
ich dich vergessen
hatte.
Als du
damals an
mir vorbei
gestürmt bist
ohne mich
anzusehen ,
tat das irgendwie
weh auch wenn
ich nicht wusste
wer du bist.
Aber dann
warst du
plötzlich da
obwohl du es
nicht musstest
und aus der
kleinen Schwärmerei
wurden Schmetterlinge
und mehr.
Es tut mir leid,
dass ich damals
so eine blöde Kuh
war und es vergeht
kein Tag an
dem ich mir
nicht wünschte
ich wäre etwas
mutiger gewesen
und hätte uns
beiden nicht
so sehr weh getan.

Sehnsucht

Vermisse dich
so sehr,
so sehr,
dass ich gar
nicht mehr weiß
wo mir der
Kopf steht.
Fühl mich
so alleine
als ob nur du
mich verstehen
könntest.
Denn nur du
kannst diese
Sehnsucht lindern,
denn du
bist der einzige,
der uns versteht,
der weiß wie
wir ticken,
der über das
oberflächliche Sein
hinaus blickt.

Vermisse dich

Wenn alles
um mich ruhig
ist,
vermisse ich dich
noch mehr,
als ob das
überhaupt möglich ist.
Am Tage
kann ich mich
ablenken
auch wenn ich
dich nie
ganz vergessen kann,
denn vor meinem
inneren Auge
läuft immer
eine Erinnerung ab.
Seit 2 Jahren
kann ich mir
nicht mehr vorstellen,
dass du plötzlich
nicht mehr da bist.
Ich kann
mir einfach
nicht vorstellen
dich ein zweites Mal
zu vergessen,
denn irgendwie
bist du immer dabei.
Und ich hoffe,
dass ich dich kein
zweites Mal verliere,
weil ich zu blöd bin
und wieder zu feige.

Ich liebe es

Ich liebe es,
wenn du mich
an grinst und
über beide
Ohren strahlst.
Ich liebe es,
wenn du
unerwartet
in meinem Leben
auftauchst.
Irgendwie liebe
ich es dich
zu vermissen.
Und ich liebe es
dich zu lieben,
denn das
tut unheimlich gut.

Herz hat recht

Es gibt Tage
da geht mir
so viel im
Kopf rum,
das ich
einordnen muss.
Es gibt Tage
da versuche
ich uns mit
Logik zu erschließen.
Jede Erinnerung
wird analysiert
und jedes Wort
versucht zu verstehen.
Und ich komme
jedesmal zum
selben Schluss.
Mein Herz hat recht.

Für einen Moment

Wenn ich
über dich rede
vergesse ich für
einen Moment,
dass ich dich
furchtbar vermisse.
Wenn ich meine
Erinnerungen in
Worte fasse
ist es für einen
Moment so
als wärst du
wieder da
und in meiner Nähe.
Aber dann ist
da wieder diese
Sehnsucht und
ich träume
mich in deine Arme.

Erst fragen, dann urteilen.

Seit Ende letzter Woche beschäftigt mich etwas.

Ich hab in einigen Post schon erwähnt, dass ich dick bin. Normalerweise ist das auch kein Thema und nichts über das ich blogge, weil ich mich nicht über das Gewicht definitiere.

Anfang der Woche hat es jedoch sehr an meinem Selbstbewusstsein gekratzt. Ich bin auf jemanden gestoßen, der mich jedesmal kritisch angeguckt hat, wenn ich was gegessen habe und ich hab drauf reagiert. Hab eben doch die Finger von den Sachen gelassen, die da waren und habe mich schlecht gefühlt, wenn ich was gegessen habe.

Also, warum tun wir Menschen uns das gegenseitig an? Warum versuchen wir nicht einen anderen Menschen in seiner Gesamtheit zu akzeptieren? Warum versuchen wir nicht einen Menschen erstmal kennen zu lernen bevor wir urteilen?

Jeder Mensch hat seine Geschichte, warum hören wir uns die nicht erst einmal an oder fragen nach?

Und es gibt einen Grund warum ich nicht mehr dem Idealgewicht hinter her hechel, wie ein Hamster im Laufrad. Aber um den Grund zu kennen, muss man meine Geschichte kennen und den Grund, der mich fast umbrachte.

Ich habe in den letzten Jahren viel durchgemacht. Eine Affäre gehabt mit einem Mann, dem ich nicht gut genug war, aber der mich auch nicht in Ruhe lassen wollte. Wegen dem ich einem Idealbild hinterher gelaufen bin, dass ich, wie sehr ich es auch versuchte, nicht erfüllen konnte.

Nach meinem Klinikaufenthalt vor zwei Jahren habe ich angefangen drauf zu scheißen. Denn die Erfahrung mit meiner Affäre hätte mich beinah umgebracht und ich bin einfach froh, dass ich nicht einfach nur noch funktioniere, sondern angefangen habe mein Leben zu leben und es zu genießen, denn nach allem was passiert ist, ich lebe noch und das und noch einige andere Erlebnisse in meinem Leben machen mich glücklich.

Ich lebe noch obwohl ich vor drei Jahren mit dem Messer auf dem Boden saß und nicht mehr ein und aus wusste.

Ich lebe noch und das will ich genießen.

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