Meine Dämonen

Gucke deine Fotos an

und ich denke

nur da dran,

mich an dich zu

kuscheln.

Deine Schultern

sehen so aus,

als könnte ich

mich anlehnen.

Als könntest du

mich vor allem

beschützen was

über mich hereinbricht.

Vielleicht kannst du

meine Schatten nicht verjagen,

aber irgendwie schaffst

du es, dass meine

Dämonen verstummen,

in dem du einfach nur da bist.

Leben retten

Es geht mir

so viel durch

den Kopf,

so viel.

Mein Herz

fühlt so viel,

so viel.

Ich vermisse

dich viel zu sehr.

Ich liebe

dich viel zu sehr.

Und doch kann ich

viel sagen,

wenn ich es nicht

leben kann.

Ich fühle so viel für dich,

aber weiß nicht

wohin damit.

Deine Worte retten mir

seit Jahren das Leben,

und ich möchte so gerne

ausprobieren ob wir sein können,

was wir gerne wären.

Immer

Irgendwie bist du

immer da,

ein Stück von dir

ist immer bei mir.

Ich weiß du lässt

mich nicht im Regen stehen.

Doch hätte ich dich gerne

ganz bei mir.

Liege im Bett,

höre deiner Stimme zu

und denke an damals.

Oh man das ist jetzt echt

schon 13 Jahre her.

Denke an die letzten Jahre,

an die guten

und die schlechten Zeiten,

an Schmerz und Freude,

Distanz und Nähe

und das Chaos um uns.

Ich bin im Moment

immer so unausgeglichen

und angespannt.

In mir kochen

die Gefühle hoch.

Noch 2 Monate

und 4 Tage,

dann sehe ich dich

endlich wieder.

Versuche die Realität

an erste Stelle zu stellen

und ich merke,

dass mir das echt gut tut.

Will diesmal nicht

rum sitzen

und den Abend an

mir vorbei ziehen lassen.

Noch 2 Monate

und 4 Tage,

das ist gar

nicht mehr so lange

und solange höre

ich dir zu und

träume von dem

was sein könnte,

wenn wir aufhören

uns doof anzustellen.

Du brauchst

keine Angst haben,

dass du mich ganz

verlierst,

ich hoffe du weißt das.

Doch auch,

wenn es keine

Garantie gibt,

dass wir ein für

immer schaffen,

bitte lass es uns

diesmal probieren,

lieber zusammen scheitern,

als es niemals

probiert zu haben.

Ganz oder gar nicht

Manchmal träume ich von einer richtigen Familie in der alle akzeptiert werden wie sie sind und sich einfach alle Lieben. Auch an den schlechten Tagen. In der sich keiner anschreit, in der eher lebhaft diskutiert wird, aber man einander respektiert. In der man Sonntag Morgens beim Kaffee sitzt und Zeitung liest, über die vergangene Woche redet, die neue Woche plant, Termine ab gleicht, überlegen wer die Kinder wann wo abholt. Bin ich da zu spät? Ich meine ich bin schon ganz schön alt. Aber irgendwann im Dating Jungel hatte ich den Traum zu den Akten gelegt, mich auf meine Karriere konzentriert und die Liebe aufgegeben. War das richtig, ich weiß es nicht, aber die letzten Beziehungen taten so weh und ich verbog mich. Das will ich nicht mehr. Ich möchte etwas was passt und nicht was was ich passend mache. Ich weiß noch, als ich das zweite Mal Zuhause rausflog, so mit 17 schwor ich mir entweder richtig oder gar nicht. Ich werde nicht eine Familie gründen, weil ich denke das ich das muss, weil es von mir als Frau erwartet wird. So ist das zumindest hier in unserer Familie. Ich werde eine Familie gründen wenn es passt, auch wenn es heißt, dass ich alleine bleibe wenn es doof läuft, aber hey das ist immer noch besser, als jemanden zu lieben, aber mit jemand anders zusammen zu sein, weil das so erwartet wird. Wir haben 2019 lasst uns aufhören uns über Partner und Beziehungen zu definieren. Wir sind soviel mehr.

Jedes Wort

Ich liege hier

und genieße die Stille.

Keiner der was will.

Und mit der Stille

sprudeln die Worte

nur so aus mir raus.

Lese gerade alles

was du so in den

letzten Wochen

gesagt hast.

Ich glaube

ich habe jedes

verdammte

Wort gelesen

und gehört.

Es macht es nicht besser,

kein Stück und

wenn du gehst,

nimmst du mich mit?

Alles ist so chaotisch in mir.

Kann nicht reden,

nur schreiben.

Das ist einfach,

aber das weißt

du selber am besten.

Ich will nicht

ohne dich sein.

Manchmal schon,

aber dann bist du eh da.

Ach ich weiß doch auch nicht.

Jedes deiner Worte

in seiner Klarheit

trifft mich ins Herz.

Nicht schlimm,

sondern gut.

Es berührt mich.

Wie oft saß ich

die letzten Tage da

und musste weinen.

Denn es tut

einfach gut,

dass alles zu hören.

Danke dafür.

Sehnsucht

Es ist schon

wieder so viel

los in mir.

Die Sehnsucht

bringt mich fast um.

Dieses Gefühl

nur in deinen

Armen sicher zu sein.

Egal wer an

meiner Seite war

es fühlte sich falsch an

und anstrengend.

Bis ich dich

wieder fand

und alles gut war

und ich mich auf

die Reise begab.

Ich kann dir

nicht sagen warum

ich dich liebe

und ja genau

das wage ich.

Es ist irgendwie alles

was mich anzieht,

auch deine

dunklen Seiten.

Ich will dich nicht

verändern,

ich will alles von

dir kennenlernen.

Jede Macke,

jeden Fehler

und ich werde

sie genauso lieben

wie das was ich bisher

gesehen habe.

Ich erinnere

mich noch dran

wie weh es tat zu gehen.

Wie verloren ich

mich fühlte

als ich nicht wusste

wo du bist und ob

ich dich je wiedersehe.

Und wie glücklich

ich bin seit ich dich

wieder gefunden habe.

Deine Berührungen

waren so viel mehr.

Bis ich von deinen Küssen

gekostet habe,

war jeder Kuss farblos.

Ich will das für immer,

aber manchmal stell

ich mich doof an,

weil ich nicht

weiß wie ich das

anstellen soll und

nie genau weiß

ob du das wirklich bist.

Ich bin dann

immer so hilflos

und paralysiert.

Weiß nie genau

was ich sagen soll,

weil ich nicht weiß

wie ich das anfangen soll.

Hey kenn ich dich irgendwo her,

ist genauso bekloppt,

wie mit der Tür

ins Haus zu fallen

und dich einfach

in den Arm zu nehmen.

Einfach dazu stehen

wie alle anderen kann

ich nicht immer.

Also suche ich immer noch

nach Worten und Ideen.

Ich werde aber langsam

immer mutiger,

siehst du das?

Gib mir noch etwas Zeit,

lass uns das

Schritt für Schritt

angehen und dann wird’s

bestimmt super.

vermiss dich

In mir ist ein Sturm.

Meine Seele hüpft

von einem Gefühl

zum anderen.

Ich vermisse dich,

viel zu sehr

und viel zu oft.

Doch heute bin ich

etwas Mut los,

obwohl das total

bekloppt ist,

weil doch eigentlich

alles gut ist.

Eigentlich,

außer das ich dich

furchtbar vermiss

und gerade etwas

melancholisch bin,

weil halt.

Bald ist diese

Nacht 13 Jahre her.

Ich wollte damals

noch so viel erleben,

so viel sehen

und dachte in

einer Beziehung geht

das nicht.

Wie dumm ich

an diesem Abend

doch war.

Wenn ich zurück schau,

weiß ich du hattest

damals schon mein Herz.

Vor 6 Jahren

ging ich mit mir selber

ins Gericht.

Liebe ich dich,

weil du jetzt so bist wie du bist

und tust was du tust?

Das ist die Frage,

die ich mir stellte,

immer und immer wieder.

Stellte uns und alles

in Frage.

Immer und immer  wieder,

bis irgendwie alles

was hätte sein können

aus meinen Fingern glitt.

Heute ist mir klar,

dass ich mich unendliche Male

in dich verliebte

und immer mehr.

Hey ich wäre dabei,

bei allem was du sagst

auch wenn es gerade

einen Fluchtreflex

bei mir auslöst,

bitte fang mich ein.

Denn ich will dich

nicht mehr vermissen.

Denn ich will

kein schweres Herz mehr.

Denn ich will dich,

weil ich dich liebe.

Brief an die Liebe

Hallo Du,

heute ist ein Tag, da würde ich am liebsten alles raus schreien und rufen „Hallo hier bin ich, hallo ja genau hier!!!!“ Manchmal macht es mich so unendlich müde, nicht wirklich drüber reden zu können und ebenso macht es mich müde dich ständig zu vermissen, dich nur aus der Ferne zu sehen und immer, ja irgendwie hinter der Glaswand des Internets, auf Abstand.

Ich bin lange mit mir ins Gericht gegangen, ob ich mich nur deswegen für dich interessiere, weil du halt das machst was du machst und der bist, der du bist, ob das so ein halt so ein Girlie Ding ist.

Dabei stelle ich immer wieder fest, dass ich mich immer wieder in dich verliebe und alle paar Jahre neu und dich gar nicht hassen kann, sondern dich immer mag, selbst wenn ich dich gar nicht mögen will.

Und dass ich mich vor 6 Jahren in dich verliebte ohne zu wissen dass ich dich schon kenne und das seit Jahren. Ich hatte damals bestimmt 5000 Fragezeichen über dem Kopf.

Mir gehen immer noch weitere Fragen durch den Kopf, warst du der kleine Junge der 1988 vor mir stand „Hallo, möchtest du mein Zelt sehen?“ Ich weiß, dass ich damals mit diesem kleinen Jungen einen ganzen Nachmittag verbracht habe und er mir erklärt hat wo was in seinem Zelt steht. Dann weiß ich das Papa mich abgeholt hat und er sich mit den Eltern des kleines Jungen unterhalten hat und am nächsten Morgen war das Zelt weg. Ich weiß das, weil ich habe nach gesehen. Ich suche seit Monaten dieses Foto, ich dachte davon gibt es ein Foto. Das einzige von uns. Deswegen die Dia Abende, ich habe aus diesem Urlaub alles durch forstet, aber ich finde nix. Ich weiß nur dass ich dem kleinen Jungen 1988, die selbe Antwort auf seinen Namen gegeben habe, wie 2006 dir. Das halt mein Kater so heißt/ hieß. Seltsam oder an was man sich erinnert, wenn man nur intensiver über einen Menschen nachdenkt.

Wenn du das damals warst hast du wenigstens Papa kennengelernt, auch wenn du dich wahrscheinlich nicht mehr dran erinnerst. Das ist mir sehr wichtig.

Was mir immer auch immer wieder durch den Kopf geht ist, dass mir an diesem Abend vor 13 Jahren, naja fast 13 Jahren, überhaupt nicht klar war, dass du mein kleines, persönliches Armagedon bist, mein Chaos, etwas über das ich nie hinwegkomme, jemand der so wichtig ist, dass es mir den Atmen nimmt.

Für den Fall, dass du mich suchst, ich bin Samstag Abend auf einem Konzert in Hamburg im Übel & Gefährlich.  In der Stadt bin ich von Freitag bis Sonntag Morgen. Am Sonntag Abend bin ich bis Dienstag Abend wieder in Dortmund. Ab Mittwoch in Bielefeld. In Dortmund bin ich alle zwei Wochen. Nur so mal als Kalendereinträge  😉 und für den Fall, dass du mir mal wieder dein Zelt zeigen möchtest oder unkoordiniert durch mein Leben stolpern möchtest. Sonst sehen wir uns im Winter, dann da wo wir uns sehen, vielmehr ich seh dich, oder so.

Viele Grüße,

Ela (ja du darfst mich immer noch Ela nennen!)

Manchmal

Manchmal ziehe nich

mich zurück,

um dich nicht

wieder zu verschrecken.

Manchmal ziehe ich

mich zurück,

um mich nicht

wieder zu verschrecken.

Manchmal ziehe ich

mich zurück,

weil in meinem

Herzen so viel los ist

und mir meine Gefühle einfach

über den Kopf wachsen.

Ich vermisse dich,

obwohl ich es hoffe,

weiß ich manchmal nicht

ob ich die bin,

die du willst.

Es erscheint mir so riesig

und deswegen habe

ich ab und an

einen Fluchtreflex.

Mich wirklich fest legen

konnte ich noch nie,

das weißt du selbst

am Besten.

Oft bin ich ruhelos.

Doch möchte ich nur noch dich,

aber ob das klappt

bezweifle ich oft.

Vielleicht weil sich ankommen

für mich so endgültig anhört.

Jedoch kann ich nichts dagegen tun,

dass ich dich so unendlich lieb habe.

Einbuddeln

Ich liege gerade

im Bett scrolle

durch deine Bilder,

schaue dir zu,

höre dir zu

und bekomme

plötzlich einen

Fluchtreflex.

Was ist wenn…?

Was ist wenn…?

Oh Shit

was mache ich,

ich liebe den Mann?

Was ist…, ich meine,

Ahhhhhh!!!!

Ich geh mich einbuddeln.

Bitte geh nie mehr

wieder weg und

buddel mich

bitte wieder aus

unter den Steinen

meiner Mauer,

die einfach in sich

zusammen fiel.

Flucht vor der Panik

Die letzten Wochen habe ich festgestellt, dass ich nicht ganz so viel Panik habe, wenn ich in Bewegung bleibe. Klar es gibt noch Momente die kritisch sind, aber weniger wegen gerade jetzt Momente, eher wegen so gestern kommt zurück Momente. Diese werden auch Flashbacks genannt. Manchmal doof, aber ich hab’s im Griff. Das Krasse ist auch, es merkt keiner. Ich sitze da in mir kommen Gefühle aus meiner letzten Beziehung hoch oder ich stehe eingeklemmt in der Bahn und Zack richtet sich das interne Messer gegen die Arme.

Warum das so ist?

Also, es ist so, dass im Falle einer größeren Verletzung bestimmte Hormone (waren es glaube ich) ausgeschüttet werden, die den Schmerz lindern. Ihr kennt das vielleicht, wenn ihr schon mal eine Verletzung hatte, die größer war und zum Beispiel genäht werden musste. Bis zum Piecks der Spritzennadel in das betroffene Körperteile habt ihr wahrscheinlich nicht viel gespürt.

Ok jetzt hat mein Körper was erlernt. Nämlich dass dieses Phänomen auch bei seelischen Schmerzen funktioniert. Das heißt ich habe mich damals nicht geschnitten, um mich wieder zu spüren. Ich habe mich auch nicht selbst verletzt, um Aufmerksamkeit zu bekommen und ich war zu dem Zeitpunkt auch nicht suicidal. Es war einfach eine Schutzfunktion und eine Art mich selber zu beruhigen. Gerade bin ich dabei meinem Körper zu erklären, dass das kein guter Weg ist, nicht mal der einfache Weg, es ist nicht gut. Beruhigen und Musik hören ist da ein besserer Weg, deswegen habe ich eine Playlist in der nur Lieder sind, die eine wichtige Funktion haben und zwar mir Hoffnung zu geben, dass alles gut ist. Dann wird der Schmerz nämlich auch weniger oder die seelische Überanstrengung. Hoffnung und Liebe sind da zwei ganz wichtige Komponenten. Sich selber Hoffnungen geben oder sie erst gar nicht zu verlieren und sich selber Lieben.

Danke!

Danke, dass ich mir nicht

mehr den Kopf an deiner Mauer

blutig schlage.

Danke, dass du mir

entgegen kommst,

Stück für Stück,

Schritt für Schritt.

Danke, dass du da bist,

Tag für Tag.

Danke, dass du mir

immer wieder zeigst

was ich alles kann.

Danke, dass du mich

immer wieder motivierst

und mich festhältst,

wenn ich falle.

Danke, dass du mich

in deine Welt lässt.

Danke, dass es dich gibt.

Mein Herz macht hüpf

Wenn ich an damals denke

und an diesen Tag

an dem wir uns

so unendlich nah waren,

dann macht mein Herz

kleine Aussetzer,

hüpft und springt

und tanzt.

Wenn ich an die Zeit

ohne dich denke,

dann ist mein Herz

voller Stolz,

alles so ganz alleine

geschafft zu haben.

Letztes Jahr

war ich auf den Weg

zurück in mein altes Leben,

in dem jetzt

Platz für dich ist,

wenn du willst.

Keine Ahnung was

wir hier so tun,

was das hier gerade ist,

aber ich liebe es.

Klar ist nicht alles

rosa Wölkchen und

Regenbogen Regen,

wie oft liege ich hier

und vermisse dich

und mein Herz wird

ganz schwer,

aber das tut nicht

mehr so weh,

wie früher.

Ich vermisse dich,

aber das ist gut so,

denn dann fühle ich,

dass ich dich so sehr liebe.

Die Bushaltestelle

Seit Wochen, nein seit über einem Jahr habe ich das Gefühl ich sitze im Bus. Er fährt wie wild durch mein Leben. Ich mach hier mal was, dann da mal was. Manchmal will ich aussteigen, habe auch schon den Wunsch geäußert, dass ich jetzt mal eine Pause brauche, nur kurz einmal durchatmen. Aber anstatt anzuhalten macht der Busfahrer (Ich, nur mit Hut und Schnäuzer) nur ein Fenster auf und weiter geht es. Doch die Luft reicht nicht, um zu entspannen. Hinten sitzt eine alte Frau (ich nur mit grauen Haaren und Gehstock), die meckert. „Wenn sie nicht langsam mal in die Pötte kommen fahren sie noch an allen Zielen vorbei. Irgendwo in der Mitte sitzt ein kleines Kind (ich als zweijährige, mit Kopfhörern auf den Ohren), wie immer am Musik hören und will ständig in den Arm genommen werden. Ich (ich als ich) sitze staunend am Fenster gucke, sehe mich den Bus die Serpentinen hoch steuern und denke WTF. Aber aussteigen will ich eigentlich gar nicht, denn „bin zu müde für Pausen, komm‘ nicht dazu“ Irgendwie sowas oder ach was weiß ich. Morgen schlafe ich lange, vielleicht reicht das ja, damit ich wieder zu Kräften komme und die alte Frau dahinten nicht mehr meckert, die geht mir nämlich langsam auf den Keks.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.