Weisheit der Woche

Es trifft mich gerade wie ein Schlag. Liebe ist wirklich eine Entscheidung. Sich für jemanden entscheiden, ihn oder sie nicht fallen zu lassen, wenn es schwer wird. Es gibt immer wieder Versuchungen und Menschen, die man anziehend findet, aber am Ende des Tages geht man nach Hause. Man will diesen Mann oder diese Frau, weil man sich nicht vorstellen kann mit jemand anderen zusammen zu sein.

Das erfordert jede Menge Mut, denn es kann ja immer noch sein, dass der andere sich irgendwann gegen einen entscheidet. Man macht sich verletzlich, weil man alles auf eine Karte setzt, weil man an etwas glaubt, weil man an den anderen glaubt.

Ab und an zweifelt man und stellt das eine oder andere in Frage, aber man bleibt, weil man dafür brennt.

Man will den anderen einfach nur glücklich sehen egal wie und wo oder mit wem. Man will einfach auf das Herz des anderen aufpassen, dass es nicht runter fällt und kaputt geht. Und wenn es doch fällt dann will man da sein und ihn auffangen, egal was vorher war.

Und dann

Und dann sitze ich hier,
mit einem breiten Grinsen
und dem ein oder anderen
Lachkrampf.
Und will einfach nur
in deine Arme,
merke wie sehr ich dich liebe.
Erinnerungen schießen
in meinen Kopf.
Vor meinem inneren Auge
läuft ein Film,
nur wir zwei
und ich liebe jeden Augenblick.
Höre dir zu,
hör dich lachen
und erkenne den will ich
jeden Tag um mich haben
bis zum Rest meines Lebens.
Und das zu sagen,
ich meine du kennst mich,
ich liebe nicht umsonst
Hummeln und Schmetterlinge.
Immer auf dem Sprung,
immer auf der Flucht,
ja nicht auf was festnageln lassen
was ich vielleicht
in 5 Minuten gar nicht mehr will,
aber uns, uns könnte ich für immer.

Guten Abend

Ich will nicht
mit dir streiten,
aber dadrüber musste
ich mir heute erst klar werden.
Ich liebe dich dafür,
dass du dich immer
für jede Kleinigkeit
in meinem Leben
interessierst.
Du gibst mir Hoffnung,
sorgst dich um mich
und unterstützt mich.
Ich muss mich bei dir
nicht verstellen,
sondern darf ich sein,
auch wenn gerade
alles über mir
zusammen bricht.
Du hast für alles
Verständnis
und bist immer
zur richtigen Zeit
am richtigen Ort
und das seit 31 Jahren.
Wir retten uns in Situationen
in denen wir nicht wir sind.
In dem wir da sind
für den anderen
und ihn auffangen
wenn er fällt.
Du sagst nie
„Habe ich dir doch gesagt“
Wenn alles den
Bach runtergeht,
dann tust du mir
nicht mehr weh als nötig.
Danke dafür.
Nur manchmal
suche ich alle Fehler
und sehe meine und
wie ich bin
und denke was du
denn von mir willst
und wann du erkennst,
dass ich diesen
ganzen Ärger
nicht wert bin,
dass ich dazu nicht
schön und dünn
genug bin,
dass ich nicht genüge.
Und dann habe ich
die Sorge
ich bin nicht gut
genug für dich.
Und dann bekomme
ich so Angst,
dass du gehst und
dann Igel ich mich ein.
Tut mir leid!
Heute war wieder so ein Tag.
Aber auch wenn
alles über mir
zusammenbricht,
das was bleibt,
ist die Liebe für dich.

Neeeeeeee

Nee dafür habe ich

jetzt nicht auch

noch Kraft

und Lust habe ich

schon gar nicht.

Es ist kein Vielleicht,

eher so ein „Och nö!“

Ich kann mir vieles schön reden.

Aber ich will nicht mehr!

Ich kann nicht mehr!

Heute Morgen bin ich aufgewacht

und mir war so vieles klar.

Ich kann so nicht weitermachen,

egal wie viel du mir bedeutest,

egal wie sehr ich dich liebe.

Aber ich steige jetzt aus

aus der Achterbahn,

denn das tut mir nicht gut.

Wenn du das hier liest

bin ich auf und davon.

Und irgendwie

habe ich das Gefühl

dir ist das auch egal.

Nachtrag

Nur weil ich dich liebe muss ich dich nicht jeden Tag mögen und heute mag ich dich halt nicht und nehme etwas Abstand. Ich brauche das jetzt so!

— Manuela Ludorf

Mood

#mood #lyrics #bendzko #vielleicht

Wir können gerne nochmal reden

Alles bis ins kleinste Detail auseinandernehmen

Du suchst ständig meine Nähe, aber bleibst auf Distanz

Es könnte dir ja irgendwo noch besser gehen

Probier‘ dich ruhig aus

Schalt‘ mich wieder ein, wenn du mich brauchst

Ich halt‘ das schon aus

Gib mir was Konkretes, ein Ja oder Nein

Ja oder nein?

Ich hör‘ nur „Vielleicht“

Für immer vielleicht

Vielleicht, vielleicht

Für immer vielleicht

Vielleicht, vielleicht

All die schönen Pläne bleiben theoretisch

Weil’s so schön bequem ist

Und wenn ich dir im Weg bin, Karten auf den Tisch

Was ist das Problem? Ich versteh’s nicht

Ich breite dir den roten Teppich aus

Sag du mir, was du brauchst, denn die Ideen gehen mir aus

Gib mir was Konkretes, ein Ja oder Nein

Ja oder nein?

Ich hör‘ nur „Vielleicht“

Für immer vielleicht

— Tim Bendzko

Flashback

Gerade gucke ich einen Film und dort ist die Mutter gestorben. Sie stellen es im Film so gut da, dass ich zurück erinnert werde an früher.

Es ist Oster Montag 8 Uhr morgens, ich habe nicht geschlafen, ich konnte nicht. Der ganze Tag davor lag im Nebel, ich konnte den Tag gestern nicht begreifen. Kann es immer noch nicht. Ich sitze in meiner Wohnung in Stuttgart auf dem Küchenboden. Meine Mutter sitzt im Wohnzimmer, auch sie hat nicht geschlafen. Unsere Herzen bluten, es ist als ob mir der Boden fehlt. Ich fühle nichts, gar nichts. Ich weine, im Handy läuft auf YouTube „Haltet die Welt an“ von Glashaus. Ich mache es immer wieder an, und weine, es läuft auf Dauerschleife. Ich verstehe es nicht, aber am Ostersonntag, 04.04.2010 17:35 Uhr ist mein Vater gestorben. Er war der Kitt der uns zusammen hielt, die Mauer ist eingebrochen, die wir drei um uns gebaut haben. Und ich sitze dort heule und begreife es nicht.

Auch heute fehlen Teile, ich weiß nicht wie ich nach Bielefeld gekommen bin, weiß nur noch Fragemente von der Beerdigung und ich habe überhaupt keine Ahnung wie die Woche in Bielefeld war.

Auch die Zeit mit meiner damaligen Affäre fehlt oder was auch immer da war. Meine Erinnerung fängt wieder am 6.10.2012 an, alles davor ist weg. Ich weiß, dass ich am 25.06.2012 mit dem Messer auf dem Boden saß und irgendwo Anfang des Jahres den Job gewechselt habe. Ich erinner mich, dass ich gerannt mit, nach dem 25.06.2012, dass ich um mein Leben gerannt bin damit er mich in Ruhe lässt. Dass der Jobwechsel der Anfang von meinem Kampf um mein Leben war. Raus aus dem Missbrauch, raus aus dem Teufelskreis aus verbaler Gewalt und Schmerz.

Unglaublich

Weißt du eigentlich

wie unglaublich du bist?

Alleine die Tatsache,

dass wir uns als

Kinder kennenlernten

und uns nach Jahren

immer wieder begegnet sind.

Weißt du eigentlich

wie unglaublich du bist?

Alleine die Tatsache,

dass du immer an uns glaubst

auch wenn wir es nicht sehen.

Weißt du eigentlich

wie unglaublich du bist?

Oft sitze ich hier,

lausche deinen Worten,

und habe Tränen

in den Augen.

Weißt du eigentlich

wie unglaublich du bist?

Jeden Moment,

jeden Kuss,

jeden Augenblick trage ich

seit Jahren bei mir.

Weißt du eigentlich

wie unglaublich du bist?

Ich liebe dich.

Aber

Bei all dem Geheule,

dass ich dich vermiss‘

ist es immer noch

unglaublich für mich.

Überhaupt auf uns zu hoffen,

von dir zu träumen

und dich zu lieben.

Weil allein was

wir erleben dürfen

grenzt an ein Wunder.

Das ich weiß,

was ich weiß,

ohne ein Wort.

Das wir uns vermissen,

dass wir das dürfen,

dass wir uns lieben,

dass alles sind Wunder

und die möchte ich nicht missen

und bin unendlich

dankbar dafür.

Zu lang

Es ist zu lange her.

Fast 2 Monate.

Vermisse dich.

Es ist noch zu lang,

fast ein halbes Jahr,

bis ich dich wiederseh‘

und was ist dann.

Was machen wir dann?

Schau mir deine Fotos an,

höre dir zu,

wie du von uns erzählst

und alles was ich spür‘

ist Sehnsucht und

der Wunsch meinen Kopf

auf deine Schulter zu legen

und endlich anzukommen.

Habe Heimweh nach dir.

Zukunft

Heute fühle ich mich einsam,

verloren und vergessen.

Denke an deine Küsse

und träume mich in deine Arme.

Die Wogen haben sich

hier geglättet,

und ich fühl mich

nicht mehr so gehasst.

Plane meine Zukunft

weiß nicht ob ich für dich

Platz lassen soll.

Ich würde es so gern,

vermisse dich so furchtbar

und fühl mich einsam

ohne dich.

Denke an deine Küsse

und deine Arme um mich.

Denke dran wie

es sich anfühlt,

wenn du in meiner Nähe bist.

Ich will eine Zukunft mit dir,

aber weiß nicht wie.

Vermisse dich,

ich weiß du bist beschäftigt,

hast keine Zeit,

aber ich sitze hier

höre dir zu,

träume von dem

was sein könnte,

wenn…,

wenn…,

ja was wenn?

Ich weiß auch nicht,

vermisse dich,

dass weiß ich.

Liebe dich,

das fühle ich.

Fühl mich im

Moment so einsam,

aber da dran könntest

du selbst nichts ändern,

wenn du hier wärst.

Habe das manchmal.

Träume mich jetzt

in deine Arme,

und fühle mich in Sicherheit.

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