Zuversicht und Mut

Fühl mich heute
verloren,
ungewollt,
ungeliebt.
Allein auf
weiter Flur.
Vergessen und
einsam.
Kommen wir
irgendwann an?
Kommen wir an?
Sehe das Ufer
nicht mehr
alleine auf
meinem Floß.
Bin nervös
habe Hummeln
im Arsch.
Meine Gefühle,
wie ein Tsunami,
der mich überrollt.
Finde Licht,
aber kein Ende
des Tunnels.
Weiß nicht was das
alles soll und
immer wieder,
wenn auch nur kurz,
verlassen mich
Zuversicht und Mut.

Komm mit

Gut dann irgendwie anders,
irgendwie raus hier
und rein in mein Leben.
Raus aus dem Chaos
und in den Tag rein leben
und rein in,
dann mache ich das
jetzt so wie ich will.
Ähhhh ach ja genau ging es ja,
verdammt.
Die Schockstarre ist weg,
komm mit oder geh mir
aus dem Weg,
ich komm nie mehr zurück,
aber wenn du willst
nehm ich dich mit. 😉

Von Herzen

Ich bin oft traurig,
so tief im Herzen,
wir treiben gerade
heraus aufs Meer
und je mehr ich
much weiterentwickel,
desto mehr lasse
ich Träume los,
lasse eine Vorstellung
von uns los
und wie es sein sollte.
Es macht mich glücklich
was vor mir liegt,
aber ich weiß nicht
ob es dich auf diesem
Weg noch gibt.
Wir treiben gerade
hinaus aufs Meer
und je mehr ich weiß
was ich will,
desto mehr lasse
ich mich los,
desto mehr lasse
ich dich los,
desto mehr lasse
ich uns los.
Aber so wie es war
kann es
nicht weitergehen,
das tut weder
dir noch mir gut.
Ich lasse los,
mach ma laut
und nehm mein
Leben selber in
die Hand.

21.10.2006

Habe gedacht ich werde
nie älter,
hatte immer im Kopf
ich sterbe früh.
Das hat sich in mein
Hirn gebrannt
und alles trieb
mich weiter in den Abgrund.
Habe Jahre vegetiert,
weil ich dachte es
macht keinen Sinn.
Hatte jeden Lebensmut verloren.
Und dann kamst du in
meine Stammdisko.
21.10.2006,
so lange schon her
und doch tief in
mein Herz tattowiert.
Jeder Kuss brennt
heute, wie damals,
auf meinen Lippen.
Doch ich ging,
rief nicht an
und lies dich einfach zurück,
ohne dass du mehr
als meinen Vornamen wusstest.
Jahre später war
der Tag da war,
den ich so lange sah.
Ich konnte nicht mehr,
wollte springen,
nicht mehr hier sein
und gehen,
doch ich kämpfte.
Stand auf und ging.
Doch dieser Tag
kehrte zurück,
alles was mich
in den Abgrund
brachte kam wieder zurück,
trieb mich tief in
mein Labyrinth und
lies mich nicht mehr schlafen.
Plötzlich platztest du wieder
in mein Leben.
Ich stand da,
sah zu dir auf,
hörte dir zu,
erkannte dich nicht.
Doch du warst da und
hast mich festgehalten,
damit ich nicht
in den Abgrund falle.
Ich lies mir helfen
und konnte wieder schlafen.
Dann der Rückfall,
nachdem alles wieder gut war.
Und deine Freunde sagten,
du übertreibst
und du solltest mich
in Ruhe lassen,
bis ich wieder dich will.
Aber ich will dich doch immer,
nur manchmal höre
ich auf dumme Leute,
aber keiner kennt dich wie ich.
Dann dieser Streit,
du solltest dir
deinen Leichtsinn
da hin stecken,
wo die Sonne
nicht scheint.
Ich schwor dich
nie mehr wieder
sehen zu wollen.
Doch irgendwann
ging es nicht
mehr ohne dich
und ich ging
auf dich zu
und seitdem geht
es langsam aufwärts.
Durch dich
bin ich wieder am Leben.
Vertraue dir,
glaube an dich
und brenne für
unsere Sache.
Komm die letzten Meter
schaffen wir auch noch.
Ich träume von nichts
anderem mehr.

Versuche nicht an dich zu denken

Versuch nicht an
dich zu denken,
so funktioniert
es halbwegs
ohne durchzudrehen.
Versuche andere
Sachen zu tun,
um dich nicht zu
vermissen.
Es ist eine halbe
Unendlichkeit her,
als wir uns sahen.
Und zweimal unendlich
ist die Zeit
bis ich dich wiedersehe.
Liebe dich furchtbar,
höre auf im Nebel zu
taumeln und nur
zu funktionieren,
lebe und gehe meinen Weg
und hoffe er führt zu dir.

Fuck you it is my life

Halte mich an dir fest,
immer weiter,
immer weiter,
hier eine Baustelle,
da eine Baustelle,
viel zu tun,
aber trotzdem
viel zu viel Zeit
an dich zu denken,
drüber nachzudenken,
wie weit ich noch
gegen den Strom
schwimmen kann.
Das Träumen fällt
mir gerade so schwer,
mein Kopf analysiert
alles und schiebt
es hin und her.
Halte mich an die fest,
glaube an uns,
auch wenn mich jeder
dafür auslacht.
Aber sie vergessen
das Wichtigste:
Es ist mein fucking Leben,
meine Entscheidung
und das was ich will
und nichts was
sie was angeht.
Denke oft drüber nach,
warum ich das mache,
warum ich nur auf mich
in dieser Situation höre,
dann fällt es
mit wieder ein,
ich will nichts anderes,
entweder du oder niemand,
will wieder in deinen
Armen liegen,
und deine Küsse spüren,
ich werde dich immer lieben,
auch wenn ich manchmal
am Band reiße und ziehe,
aus Angst mit dir unterzugehen.

Nerven

Im Momemt bin

ich oft glücklich,

aber nur so lange

bis mein Kopf

wieder rumbitcht

und nur das

offensichtliche sieht,

das was jeder

glaubt zu wissen.

Ich stelle alles

in Frage und drehe alles

so dass es nicht passt.

Meine Gedanken fürchten

Dinge und Schmerz,

wollen sich

vorbereiten ans gehen.

Schauen überall

was los sein könnte.

Mein Herz stellt sich

dem entgegen denn es

glaubt das alles gut wird

auch wenn ich

das wie noch nicht sehe

und mein Kopf

ab und an

die Nerven verliert.

Oft

Oft schleicht sich

in letzter Zeit

das Gefühl ein,

wir hätten

uns aufgegeben,

das bringt mich

zum stolpern

und in Gefahr,

lässt mich fallen

ohne Halt.

Sehe gerade

gar nichts mehr,

finde keinen

Anfang an

diesem Knäul,

das mal

eine Beziehung

werden sollte,

aber wahrscheinlich

lassen wir

wie es ist,

ist ja für alle

viel bequemer,

so muss keiner

über seinen

Schatten springen,

auch wenn

das kaum

auszuhalten ist.

Insta

Scrolle wieder
durch Insta
auf der Suche
nach einem
Zeichen von dir.
Vermisse dich
furchtbar,
aber das
sagte ich schon.
Leben ist gar
nicht so einfach
wie es sich anhört.
Immer wieder
brennt mein Herz
will nichts mehr,
als dich nochmal
zu küssen,
deine Arme nochmal
um mich spüren.
Können wir nicht
irgendwann
dort weitermachen,
wo wir aufgehört haben.
Manchmal frage ich
mich wo du gerade bist
und was du so
machst.
Bitte komm endlich
zu Hause an.
Den du bist alles
was ich will,
alles was ich brauche.

Jedesmal

Ich bin süchtig
nach dir und
allem was du tust.
Manchmal glaube ich
das alles nicht,
denke ich
brauche einen
kalten Entzug.
Will gehen wenn
meine Gefühle zu viel
werden für mich,
will manchmal
los lassen,
weil in mir
alles hoch kocht
und ich denke,
ich habe dich
nicht verdient.
Dann suche ich das Drama,
lasse mein Ziel
Ziel sein und
dich dich,
aber du fängst
mich jedesmal wieder ein.

Vermissen

Ich atme tief durch,
und lasse meine
Träume los.
Lasse mich in
meine Träume
und Erinnerungen
an dich fallen.
Fühle mich manchmal
so einsam und verlassen.
Ich weiß,
dass das nicht aufhört
wenn du neben mir stehst.
Ich weiß nicht
ob alle meine zerbrochenen
Teil wieder ihren
Platz finden,
wenn du mich umarmst.
Wahrscheinlich müssen sie
das vorher schon tun.
Vermisse nur deine Küsse,
sie schmecken nach mehr.
Vermisse deine Stimme
und dir zuzusehen.
Vermisse dass du bei mir bist.

Check mal

Checke nicht deinen
Körper aus,
checke deine Seele aus.
Liebe jeden Kratzer,
jede Kurve,
jede Sturrheit,
jedes mit dem Kopf
durch die Wand.
Vermisse dein Herz
auf meinem,
deine Hände auf
meinem Rücken.
Liebe jedes deiner Worte
und jeden Ton.
Liebe jede deiner Taten,
denn sie brachten dich
zu mir.
Liebe deine Art zu lieben,
denn sie brachte mich zu dir.

Heute

Heute ist so ein Tag,
an dem ich deine Arm
um mich spüre,
fast deine Stimme höre
und mich einkuscheln
in deine Arme.
Heute ist so ein Tag
an dem ich dich
neben mir spüre.
Immer bist du da,
auch wenn ich
nicht an dich denke.
Ich liebe dich so sehr,
würde es gerne leise
in dein Ohr flüsteren.
Mich an dich kuscheln
und Zuhause sein,
fast spüre ich es schon,
kann es fast sehen.

Rückblick 2021

Normalerweise mache ich immer die Imperfekt Nine mit, als Jahresrückblick des vergangenen Jahres. Doch beim durchsehen meiner Fotos stellte ich fest, dass es eher die growing ten sind. Situation von denen ich weiß das sich was in mir änderte. Mein Jahr fing damit an, dass ich lernen musste, dass man sein Ego mal zurück stellen muss und alles eben manchmal nicht so läuft wie man es geplant hatte oder wie es „normal“ wäre. Aber ich glaube mein Leben wäre sehr langweilig wenn es mit normal und gängig zu beschreiben wäre. Ich habe ein paar Menschen verloren, die einfach in andere Richtungen weiter gingen. Ich habe Menschen hinzugewonnen, die zum Teil meines Weges wurden. Ich habe viel gelernt, mich durch das Lernen über arbeitet, so dass mein Leben es für nötig hält mich mit einem Treppensturz und eine geprellten Schulter für die nächsten eineinhalb Wochen auszuknocken. Es gab gute Tage und es gab schlechte Tage, Tage an denen ich einfach nicht mehr konnte, an denen ich am liebsten ein paar Tage nicht existiert hätte. Einfach nur für mich irgendwo in einer Hütte im Wald. Es war geprägt von Spaziergängen und viel schwimmen oder laufen im Regen oder im Schnee. Es beinhaltete Familienfehde und der Erkenntnis wer wirklich für mich da ist. Ich danke euch ihr wisst wer ihr seid. Ich habe erkannt, dass Liebe die wichtigste Kraft ist und manchmal einfach anders aussieht als man dachte. So also machen wir dieses Kapitel 2021 zu und hoffen auf 2022 und Glück und auf ein hoffentlich schönes Jahr unter dem Wahnsinn der Pandemie. Ich wünsche euch einen guten Rutsch. Hab euch lieb. ❤️😘😘🤗🧸 #growingten #rückblick2021❤️ #imperfektnine

Ich rutsch schon mal rein. Huhu 2022 wo bist du?

2021 war echt gut, ich habe viel gelernt, wieder mehr gesehen und habe wieder etwas mehr Lebensfreude. Auch wenn es manchmal anders aussieht, das ist nur das doofe PMS. Nur heute war nochmal doof. Ich bin die Treppe heruntergestürzt. Durch meine Reflexe konnte ich verhindern dass es komplett schmerzhaft ausgeht. Was allerdings dazu geführt hat, dass meine komplette rechte Seite schmerzt, weil ich gegen die Wand geflogen bin und mein Popo ist ganz blau und ich kann meinen Arm nicht bewegen. Ach Mensch, Leute kommt nach, ich bin schon mal vor gerutscht nach 2022.

Sonst wünsche ich euch einen guten Rutsch und einen schönen Abend. 🧸🤗 wenn ihr mich morgen sucht, ich bin beim Orthopäden meines Vertrauens.

Ich hör nicht auf

Dass ich dich

so sehr vermisse

lähmt mich,

macht meine Schritte schwer.

Krieche die letzten Meter,

fühle mich erdrückt

von dieser Sehnsucht nach dir.

Ignoriere meine Gefühle,

weil es weh tut,

nicht bei dir sein

zu können.

Wenn ich nicht

drüber nachdenke,

dich kurz dich

sein lasse,

mit dem Kopf

durch jede Wand,

dann geht es kurz.

Meine Schritte schwer,

das Glas halb leer,

stehe ich hier und

hätte dich so gerne

in meinen Armen,

neben mir,

für immer,

für den Rest des Lebens.

Vorbereitung

Und dann ist

da dieser Text:

Bereite dich

auf das vor,

um das du

gebeten hast.

Denn wahrscheinlich ist

die Verzögerung,

die Zeit, die

du bekommst

um dich darauf

vorzubereiten.

Und Bammm,

ich warte nicht auf dich,

ich bereite mich

auf dich vor.

Versuche dich

zu verstehen,

aber trotzdem

ich zu bleiben,

so wie wir sind.

Deinen Dickkopf

zu würdigen

ohne mich

überrennen zu lassen.

Ich bereite mich

auf dich vor.

Wie verrückt!

Grenzen setzen,

nicht jeden scheiß in

mein Herz zu lassen.

Nicht jedem Wort und Text

zu glauben

und nicht allem zu glauben

was wer über dich gehört

oder gelesen hat.

Darauf scheißen,

wenn jemand,

der mich nicht kennt,

Dinge über mich sagt die

nicht stimmen.

Naja im Moment bin

ich dazu noch etwas

zu Nah am Mittelfinger gebaut.

Und die Spreu wird

vom Weizen getrennt

und ich weiß wer

hinter mir steht,

wenn es nicht mehr

schön aussieht.

Vieles ist anders

als es aussieht,

und bunter als man denkt,

die Welt bietet

einem genug um sich

an ihr zu erfreuen.

Tief durchatmen,

lächeln,

nicken

und sich seinen

Teil denken.

Selbsthilfegruppe

Will doch nicht verlieren,
aber habe auch nichts
mehr zu sagen.
In meinem Kopf
werfen mich meine
Erinnerungen ab
und mein Herz
tanzt eine Polonaise
durch meine Blutbahn.
Mein inneres Kind
versucht mit einem
Kescher die Schmetterlinge
einzufangen.
Und ich stehe nur
daneben und schau
mir das ganze Chaos an.
Weiß nicht was
ich tun soll,
habe keine Ahnung
was ich fühle
und schon gar keine
Ahnung was ich denke
oder warum ich fühle
was ich fühle.
Ich weiß doch
auch nicht wie ich
diese innere
Selbsthilfegruppe
sortiere,
weiß nur dass ich dich
furchtbar liebe.

Voll gepackt

Hab mein Leben
voll gepackt,
nur nicht an
dich denken.
Habe meine Gefühle
Gefühle sein lassen
und versucht
nicht zu fühlen
was ich fühle.
Sitze jetzt in meiner
Küche und würde
dir gerne so viel
erzählen.
Schreibe Zeilen,
versuche mein
Leben in Bilder
und Worte zufassen,
um dich an meinem
Leben teilhaben
zu lassen.
Lösche es wieder,
ich finde
einfach keine Worte,
die das Chaos
in mir beschreiben.
Vermisse dich,
lege mich in deine Arme
und denke an dich.

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