Back in Town

#Gefühlsgedankenfragmente #backintown

Es ist so ungewohnt,

dieses neue Leben.

Immer wieder

denkt ein Teil von mir

ich hätte das

alles nicht verdient.

Ein Teil von mir

denkt nicht

gut genug zu sein.

Ich versuche mich

dran zu gewöhnen.

Dann bist du da auch noch,

und ich weiß nicht was

ich tun soll.

Ich denke sowieso

im Moment zu viel

über das nach was

ich nicht bin.

Ich bin so nicht,

ständig am jammern,

weil ich eigentlich

gar nicht weiß

was mit mir los ist.

Es ist alles ganz leicht,

aber mein Gefühlschaos

in mir macht überhaupt

keinen Sinn.

Es ist so viel los in mir,

viel zu viel los in mir.

Und es ist alles schön,

aber wenn ich ich bin,

dann sagt meine Familie

ich vergesse wo ich her komme

und ich habe nicht

die Ausstrahlung ich zu sein

und das kann ja nicht stimmen

und ich lüge,

wenn ich über dich rede

und mich wollen ja

alle nur beschützen,

weil du bist dünn

und ich bin dick

und sowas wie mich

willst du bestimmt nicht

und sie merken gar nicht

wie weh es tut

und sie merken gar nicht,

dass das mich von ihnen

weg treibt,

was soll ich einen auf

Heiter Sonnenschein machen,

wenn ich so wie ich bin

nicht akzeptiert werde

und das was ich erlebe

und erlebt habe

als Lüge ab getan wird.

Und sie merken gar nicht,

dass ich innerlich gegangen bin.

Wie kann man da man selber sein.

Aber ich bin es jeden Tag

und das kostet so

unheimlich viel Kraft.

#ichliebedichmehralspfefferminztee❤️ #vermissdich❤️ #zuvielebaustellenaufeinmal

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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