Gefühlsgedankenfragmente

Ich kann mich einfach nicht vernünftig ablenken. Ich versuche es, aber dann ist er wieder präsent. Dann habe ich eben angefangen alles auf zu schreiben bzw einiges damit es aus meinem Kopf ist. Aber das hat mich total aufgewühlt.

Dazu kommt noch, dass ich bei manchen Sachen nicht sicher bin ob ich richtig liege. Aber das war ich früher ja auch nicht und bis jetzt hatte ich fast immer recht.

Ach ich weiß auch nicht. Er stellt alles in mir auf den Kopf. So dass ich weder weiß was ich will noch was wird. Naja passt auch nicht, mir ist schon klar, dass ich ihn will, aber das wie liegt außerhalb meiner Vorstellungskraft.

Mich wühlt gerade alles auf. Ich sehe ein Foto von ihm und alles in mir steht Kopf.

Kummer macht mit Freude einen Break Dance und Ekel, Angst und Wut tanzen Tango.

Meine ganzen Kernerinnerungen sind gelb und drehen sich im Kreis.

Ich bin einfach nur glücklich, auch wenn ich ab und an Angst kriege, aber diese Wirkung hat er einfach auf mich.

Ich meine damals war es so, dass ich kurz davor war mich auf ihn einzulassen, ihn zu bitten mit zu kommen und dann plötzlich hat mir der Gedanke Angst gemacht und ich bin abgehauen. Allerdings wollte ich eigentlich gar nicht gehen, sonst wäre ich weder zurück gegangen, um ihn nochmal zu küssen, noch wäre ich in der Tür stehen geblieben. Aber das hat er damals nicht gewusst, selbst mir war das nicht klar. Zu mindestens damals nicht.

Wahrscheinlich brauchte ich die Zeit, um mir klar zu werden, dass er mir so viel bedeutet, immer viel mehr bedeutet hat.

Die Zeit nachdem ich ihn kennen gelernt habe und nicht angerufen habe, da habe ich mich in meine Diplomarbeit und in meine Arbeit im Kino gestürzt, um ja nicht nachzudenken. Habe gegenüber meinen Freunden gemauert, die mich darauf hin in die Mangel nahmen. Allerdings war mir einfach nicht klar, dass ich, da Ende Oktober 2006, meine große Liebe hab gehen lassen. Schwubs wieder Angst. Ich habe es noch nie schwarz auf weiß geschrieben. Aber ich glaube einfach, dass er mein große Liebe es, es fühlt sich so an.

Heute ist mir einfach so viel klar und ich kann mich an fast alles erinnern, als wäre es gestern gewesen.

Und ich finde es so schön, dass das alles so nach und nach wieder hoch kam. Obwohl ich am Anfang doch sehr verwirrt war und mir auf alles keinen Reim machen konnte, auch wenn mir vieles klar war, einfach nicht den Anfang der Geschichte kannte.

Aber ich liebe diesen Abend und ich liebe ihn, er ist einfach der Hammer.

Manchmal würde ich gerne zeichnen können, um die Bilder in meinem Kopf mal sehen zu können, also so schwarz auf weiß.

Sein Grinsen festzuhalten, sein Lächeln, ihn.

Ich liebe es, dass er manchmal einfach rum albert und quatsch macht, das ist so liebenswert an ihm.

Ich könnte noch tausende Dinge aufzählen.

Ich liebe, dass er einfach so ist wie er ist.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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