Kopfchaos

„Ich dachte zwischen Euch war das was besonders“
diese Worte hallen seit gestern in meinem Kopf,
ja auch ich hatte damals,
vor Jahren,
vor einer Ewigkeit gedacht,
es wäre was besonderes,
ja auch ich hatte gedacht
es wäre für immer,
zu mindestens was die
angebliche so wichtige Freundschaft anging.
Ja auch ich habe gedacht,
dass es das einzig Wahre ist
und ich angekommen bin.
Bis meine Seele dran zerbrach
und ich in meinem eigenen Blut lag
Wie sagt Casper so schön
„Liebe ist Scherben fressen
Und warten wie viel Blut man dann kotzt“
Und genau das war es
und irgendwann konnte ich nicht mehr
und bin gerannt
so weit weg
wie ich konnte,
weil es eben nichts Besonderes war
und ich war schon gar nicht angekommen
und es war wohl eher Blut kotzen
als Liebe.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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