Licht am Ende des Tunnels

Es ist so viel los in mir.

Es ist so viel los um mich.

Es gibt Tage

da weiß ich nicht

wo mir der Kopf steht.

Es gibt Tage,

da bin ich froh,

wenn ich weiß

wohin ich

zur Arbeit muss.

Dann immer

dieses Gefühl

am Abgrund

zu balancieren.

Dann gibt es Dinge,

die ich tu,

die noch vor einem

Jahr unmöglich

für mich waren,

in meinem Kopf.

Die ich mir

nie zugetraut hätte

und jetzt mache,

als hätte ich nie

was anderes getan.

Dann diese ständigen

Kopfschmerzen,

seit über einer Woche

und das Gefühl

mein Leben wächst

mir über den Kopf.

Das Abends im Auto

vor dem Haus sitzen und heulen.

Nicht weil irgendwas

doof ist,

sondern weil vieles gut wird

und ich endlich lebe

und es ist als würde

der riesige Knoten

in meinem Herzen,

in meiner Brust

und in meinem Kopf

sich entwirren,

als wäre da irgendwie

ein Licht am Ende

des Tunnels.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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