Meine Stolpersteine

Gerade bin ich etwas verwirrt, meine Gefühlswelt scheint zu passen und hat sich normalisiert. Vielleicht habe ich mich jetzt auch einfach an dieses Chaos gewöhnt, so dass es mich nicht mehr aus der Ruhe bringt.

Diese Gefühle bringen mich zum lächeln, das tut gut.

Und gegen alle Widerstände ist da einfach eine optimistische Grundeinstellung. Irgendwie klappt das schon.

Bis jetzt ist alles eingetreten was ich plötzlich wusste, warum sollte hier das Ende sein.

Aber wird das alles so sein, wie ich es mir erträume – wie wir uns das erträumen – träumen wir da beide von?

Keine Ahnung, schön wäre es.

Da sind so viele Fragen und soviel was ich ihm erzählen möchte, aber werde ich irgendwann mit ihm reden können? Und wird es wie damals sein? Er weiß so viel nicht, obwohl er es irgendwie schon weiß. Ich vermisse ihn jeden Tag und ärgere mich, dass ich so feige war, aber wäre ich dann die Frau, die ich heute bin? Ich wäre so gerne bei ihm, aber will er das auch?

Du Knallerbse, ich liebe dich und hoffe, dass einer von uns mal den Mut aufbringt, den anderen anzusprechen. Das wäre doch ein schöner Anfang, oder?

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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