Oh man

Mitten in der Nacht,
ich sitze hier,
denke über dich nach.
An unseren ersten Kuss,
an unseren letzten Kuss.
Es kommen Erinnerungen hoch
und ein Verlangen
läuft durch meinen Körper.
Dich nochmal zu küssen,
deine Hände die langsam
unter mein Shirt wandern,
meine Hände in deinem Nacken,
die dich streicheln.
Dich berühren,
deine Küsse spüren
und plötzlich kann ich
an nichts anderes mehr denken
als an unseren letzten Abend
und wie deine Küsse schmecken.
Denke dran wie es war als
ich dich das letzte Mal sah
und deine Augen auf mich,
so viele Menschen
und du siehst mich,
egal ob 100 oder 20.000
vor dir stehen,
du siehst mich,
das macht mich verletzlich.
Ich verstehe das gerade alles nicht,
weil zusammen genommen macht
nichts Sinn
und das Bild das sich ergibt
beim flüchtigen drauf schauen.
Ich weiß so bist du nicht,
deswegen vertraue ich drauf,
dass ich dich besser kenne,
als alle anderen,
immerhin bin ich das
Mädchen in Reihe eins,
der Anfang und das Ende.
Ich liebe dich so sehr.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

Schreibe einen Kommentar

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.