Freunde

Fahr durch die

Nacht und denke nach,

versuche zu sortieren

was ich denke

und fühle,

versuche mich

zu ordnen.

Das was bleibt

ist Vermissen

und Liebe

und Hoffnung

und Träume.

Bin Zuhause,

sitze im Auto

und denke,

nein ich weine nicht,

ich vermisse

und denke an dich.

Erinnere mich

an unsere Begegnungen,

an jedes Gefühl,

dass ich bei unseren

Begegnungen hatte.

Ich hätte dich

so gerne hier

aber ich weiß

wir sind anderes.

Meine Freunde

verstehen es.

Zum erste Mal

habe ich Freunde

die uns verstehen,

nicht im Weg rum stehen,

sondern mit mir

auf diese Reise gehen.

Freunde sind wichtig

das weiß ich jetzt,

bei uns um so mehr,

weil ich glaube

wir drehen sonst durch.

Zumindest würde ich

ohne meine Chaos Truppe

durchdrehen,

denn auch wenn wir uns haben,

sie sind genauso wichtig,

weil Kraft kommt nicht von

selbst.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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