Träume

Mir geht es gut,
mir muss es gut gehen,
alles läuft,
wie ich es mir
nicht träumen hät’ lassen.
Aber da ist wie
die lähmende Angst,
nicht genug zu sein,
nicht richtig zu sein.
Anders sein,
nicht ins Bild zu passen,
größer sein,
lauter sein,
frecher sein,
kindlicher sein,
alles purer erleben.
Gefühle die intensiver sind,
als bei anderen Erwachsenen.
So zu sein,
dass die Ärzte
einen nicht mal
im ICD finden.
Etwas zu haben
mit denen niemand
was anfangen kann,
außer ich.
Schnell Reizüberflutet zu sein,
viel zu viel auf einmal fühlen
und nicht wissen was man
genau fühlt,
der Kopf voller Gedanken
und allem was möglich ist.
Immer mit dem Kopf
in den Wolken.
Die Angst,
die Angst,
das ist das schlimmste,
die ständige Angst,
das man wieder da steht,
am Rande und niemand einen sieht,
wieder der Freak,
der zu laut ist,
zu dick,
zu sehr ich.
Und dann stehe ich da
und liebe wer ich bin,
mit all meiner Angst,
den Zweifeln ob ich
glücklich sein darf,
mit meinen Kopf in den Wolken,
mit dem Gehirnschach im Kopf,
tausend Möglichkeiten,
meinem Navigator im Kopf,
der mich durch die Zeit trägt,
mit meinen Träumen,
die so groß sind,
dass mir manchmal die Luft ausgeht.
Die Hoffnung,
die mich trägt
und dich an meiner Hand,
der mich liebt.

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