Vermissen

Und ich schrieb noch,

es wäre schön

irgendwo zu sein,

wo du nicht überall bist.

Dich vermissen zu können,

um zu gucken was ich fühle

und dann kam Corona

und du scheinst

weiter weg,

als je zuvor.

Und jeder sitzt in

seiner eigenen Blase

und irgendwie bist du

von der Bildfläche

verschwunden.

Und jeden Tag

merke ich wie du fehlst.

Und jeden Tag

merke ich was ich fühle.

Und jeder Tag

in meiner Blase

ist wieder ein Tag

ohne dich,

egal wie oft ich

dir zu schau,

ich vermisse dich.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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