Während ich da heute saß

Während ich da heute saß,

während ich zuhörte

und weinte.

Während ich der

Musik zuhörte,

dachte ich an dich.

Ein Bild nach

dem anderen

zog vor meinem

inneren Auge vorbei.

Ein paar schöne

Erinnerung,

ein paar hässliche

Erinnerung

und ein paar von denen

ich nicht weiß

ob sie wahr sind.

Ich weinte eine Träne

nach der anderen,

sie sind einfach

meine Wangen

runter gekullert und

mir wurde bewusst:

Ich werde dich

immer brauchen.

Dir wird immer ein

riesengroßer Teil

meines Herzens gehören.

Und dann kam ein

„Und nun?“

Ich kann gerade

gar nichts tun,

nichts,

überhaupt gar nichts.

Außer vorwärtsleben,

leben,

dich dich sein lassen

und einfach meinen

Weg gehen.

Vielleicht ist da für uns

ja nochmal ein Teil

unserer Verbundenheit,

vielleicht ist sie wirklich

noch da.

Aber für jetzt stehe ich hier

und habe keine Ahnung

was ich mit

der Info anfange,

dass du immer

der eine Mann bleibst,

der für mich wichtigerer ist

als alle andere.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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