Warum ich dich liebe, aber es eigentlich nicht will

Du hast mir
eine Stimme gegeben,
du hast mein
Drama in Worte gefasst,
die so unheimlich gut tun.
Du warst da,
als ich dich gebraucht habe.
Du bist gegangen
als ich mir nicht mehr sicher war.
Du warst da
ohne mir die Luft zu nehmen
hast mich selbst erkennen lassen
was ich fühle.
Du hast gekämpft
obwohl ich dich verdrängt hatte,
weil es zu schmerzhaft war
dran zu denken.
Und ich weiß,
dass meine Worte nicht
durch deine Mauer kommen.
Doch
„ich schreibe dir 1.000 Briefe,
vielleicht kommt einer an!“
Und ich will dich nicht lieben,
weil du viel zu viel
von mir weißt,
weil du meine schlimmste Zeit
in Worte gefasst hast
und du somit eine Waffe in der Hand hast,
die mich umbringen kann.
Deswegen bitte ich dich,
missbrauch das Vertrauen nicht,
denn auch wenn ich es selbst nicht glauben kann,
ich stehe hier und liebe dich,
und mir fällt das weitergehen schwer,
weil ich jetzt weiß wer fehlt.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=RtuW08ZIgvg&w=560&h=315]

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=VS4fyxuFZvA&w=560&h=315]

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.