Warum ich dich liebe, aber es eigentlich nicht will

Du hast mir
eine Stimme gegeben,
du hast mein
Drama in Worte gefasst,
die so unheimlich gut tun.
Du warst da,
als ich dich gebraucht habe.
Du bist gegangen
als ich mir nicht mehr sicher war.
Du warst da
ohne mir die Luft zu nehmen
hast mich selbst erkennen lassen
was ich fühle.
Du hast gekämpft
obwohl ich dich verdrängt hatte,
weil es zu schmerzhaft war
dran zu denken.
Und ich weiß,
dass meine Worte nicht
durch deine Mauer kommen.
Doch
„ich schreibe dir 1.000 Briefe,
vielleicht kommt einer an!“
Und ich will dich nicht lieben,
weil du viel zu viel
von mir weißt,
weil du meine schlimmste Zeit
in Worte gefasst hast
und du somit eine Waffe in der Hand hast,
die mich umbringen kann.
Deswegen bitte ich dich,
missbrauch das Vertrauen nicht,
denn auch wenn ich es selbst nicht glauben kann,
ich stehe hier und liebe dich,
und mir fällt das weitergehen schwer,
weil ich jetzt weiß wer fehlt.

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