Was geht?

Was im Moment los ist weiß ich gar nicht, es strengt mich gerade alles an und das obwohl ich mal drei Wochen nur in der Region bin. Und erst am 17.11. wieder nach Dortmund fahre. Ich mache gerade so viel neues und merke wie ich wie so ein kleines Kücken gerade aus dem Ei schlüpfe. Es sind so komplett normale Dinge, so bei denen jeder sagt, dass es einfach nur normal ist. Für mich sind das teilweise riesen Schritte. Wie komplett zur Arbeit fahren, und nicht das Auto im Wohngebiet abzustellen, weil man sich nicht traut über die Schnellstraße zu fahren. Dann Autobahn fahren, oh Gott, ich hatte so Angst, aber Nadja hat mich getreten, fand ich gut.

Ich merke wie ich mich langsam anderen Menschen gegenüber wieder öffne, alte Freunde wieder in mein Leben lasse. Mit den Arbeitskollegen scherze und so kleine Dinge mache, die einfach leben bedeuten.

Natürlich gibt es auch schwarze Momente, wie Anfang dieser Woche, da habe ich komplett dicht gemacht. Da war so eine Sache, die hat mich getriggert, und ich habe alle Mauern hochgezogen und mich hinter dem Burgwall versteckt.

Aber im realen Leben rede ich mit allen und bin halt teilweise wieder ich.

Dienstag Abend musste ich mich aus Gütersloh, von der Arbeit abholen lassen, weil ich eine Migräneaura hatte, also ich habe nix gesehen. Ich bin irgendwie zum Auto, habe mich da reingesetzt und einer meiner besten Freundinnen einfach nur meinen Standort geschickt und sie und ihr Mann haben mich abgeholt.

Aber ich habe um Hilfe gebeten!!!! Was auch schon ein riesen Schritt für mich ist.

In mir löst sich gerade so viel, es ist anstrengend, aber gut, sehr gut! Danke an euch, ihr wisst wer ihr seid! Hab euch lieb! Und dich habe ich lieb mal 3000 und das wird immer so sein auch wenn ich den Sper über den Burggraben halte, bitte denk da dran. <3

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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