Zuhause

In dem letzten

halben Jahr

habe ich viel gelernt.

Vor allem,

dass alles besser wird,

wenn ich für mich einstehe,

wenn ich mir vom Leben,

das hole was ich brauche,

wenn ich sage,

ich geh und mach was neues.

Ich habe gelernt,

dass es weh tut

im selben Trott zu verharren,

Tag um Tag,

sich alles gefallen zu lassen

und die Ausreden der Anderen

wichtiger zunehmen,

als sich selbst.

Ich breche hier aus,

habe keine Lust mehr

nach eurer Pfeife zu tanzen,

auch ich habe das Recht so zu sein,

wie ich nun mal bin.

Ich habe das Recht

ein Planer zu sein,

mir hilft das in

neuen Situationen und Städten,

dann bin ich eben

ein Kontrolletti.

Ich habe das Recht,

den Menschen zu lieben,

den ich nun mal liebe

ohne dass ihr eine

Meinung dazu habt.

Ich habe das Recht,

auch mal einzufordern

was mir gut tut.

Ich bin nicht dazu da

spontane Launen von euch

zu erfüllen.

Ich habe die Nase voll,

dass ihr mir vorschreibt,

wie ich zu leben habe,

denn ihr habt kein Recht

mein Leben zu planen.

Und jetzt mache ich

mein eigenes Ding

und geh dahin

wo ich zu Hause bin.

Veröffentlicht von Manuela Ludorf

Manuela Ludorf wurde im September 1977 in einem Vorort von Bielefeld geboren. Mit 14 Jahren fing sie an zu schreiben. Sie studierte Informatik an der Universität Bielefeld mit dem zweiten Hauptfach Linguistik. Neben ihrer sehr logisch strukturierten Arbeit als Software-Entwicklerin pflegte sie das Schreiben als Ausgleich. Im November 2012, nach dem Tod ihres Vaters und einer sehr schmerzhaften Trennung, fing sie an ihr erstes Buch zu schreiben. Durch das Schreiben findet sie Zugang zu Gefühlen. Dabei muss es sich nicht zwingend um ihre Gefühle handeln, da sie sich beim Schreiben durch Situationen aus ihrem Leben und Begegnungen mit ihren Mitmenschen inspirieren lässt.

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