Träume und Erinnerungen

Meja liegt in ihrem Bett, hört Musik und träumt von Ben. Ihr ist alles wieder eingefallen, jede Begegnung, jeder Moment.  „Das kann doch echt nicht wahr sein, wie verrückt ist das denn?“
Alles macht plötzlich Sinn, alle Erinnerungen sind an ihrem Platz.  Sie hört ihr Lieblingslied und träumt sich einfach in seine Arme. Dann fällt ihr noch was ein “ War er das im Mai, im 7 Grad auch?“ Es gehen ihr tausende von Gedanken durch den Kopf und vorallem die Frage, wie er dazu steht.  Denn trotz allem hat sie keine Ahnung was er fühlt.   Sie lässt das letzte Jahr Revue passieren. „Macht ein Mann das was Ben tut, wenn er nicht auf die Frau steht?“ Meja hatte doch keine Ahnung von Männern. „Ist er wohl einfach nur schüchtern? oder war er einfach nur so begeistert sie wieder gefunden zu haben?“ Für sie ist die ganze Geschichte verlieben mit Ansage „Funktioniert sowas? Aber er weiß ja immer Dinge, genauso wie ich. Es ist einfach so absurd. Wenn wir es nicht wüssten, würden wir es nicht wissen. Aber das ist sogar für mich zu schräg. Unbewusst muss mein Gehirn alle verschütteten Erinnerungen ausgewertet haben, bevor ich sie wieder wusste. Denn das Treffen damals ist mir echt erst im Oktober eingefallen, als ich Musik auf YouTube gehört habe, genauso wie der Rest. Kurz nachdem mir Ben in der Disko vor die Füße gefallen ist. Doch gewusst habe ich es Anfang Mai, das sowas in der Richtung passiert.“ denkt sie. Sie fasst es einfach nicht.  „Ist das hier wirklich mein Leben.“ Neulich als sie das dachte, während sie in der Bahn saß, hat sie sich einfach mal gekniffen, um zu gucken ob sie träumt,  aber das tut sie nicht, so unglaublich das auch ist.

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